Die Sippengeschichte "Die Reiter von Rohan"

Kapitel 1 - Wie es Begann....

Gerüchte gingen um. Gerüchte über einen alten Feind. Einen Feind der sich aus der Asche erhob und nun seine Vasallen zu den Waffen rief. Die Mark ward bedroht. Die Finsterniss erhob sich wieder im Lande Mordor. Doch aus dem Osten kam noch etwas anderes als nur Verderben... ein einsamer Reiter Gondors erschien.....

Boromir, Sohn Denethors, dem Truchsess Gondors. Unbekannt sein Anliegen, doch war er ein Freund Rohans sodass er zum König vorgelassen wurde. Doch nur schlimme Kunde brachte er unserem König Théoden. Der alte Feind war zurück und Gondor rüstete zu einem Krieg den es wohl nicht gewinnen konnte. Boromir selbst ward aufgesand um Hilfe zu suchen, und daher zog es ihn nach Bruchtal. Rat und Unterstützung des Halbelben Elrond würde er erbeten den, so schien es, nicht Waffengewalt alleine würde Gondor retten. Eine lange und gefährliche Reise stand ihm noch bevor. Ausgerüstet mit einem frischen Pferd, und dem Segen des Königs, machte sich Boromir alsbald wieder auf in Richtung Bruchtal.

Nachdem nun Boromir Edoras gen Westen verlassen hatte, wurde ein Rat einberufen. Eine kleine Schar aus Rohan sollte ebenfalls nach Bruchtal reisen, um dort Informationen einzuholen, und wenn möglich Unterstützung zu ersuchen. Den König selbst schien dies nicht sehr zu interessieren, aber sein Sohn Théodred schickte eine kleine Schar gen Norden. Sie sollte im Norden Erkundungen einholen, zudem Rat und wenn irgendmöglich Hilfe für Rohan organisieren. Théodred selbst dachte dabei vor allen an neue Verbündete, die der Mark in den wohl bevorstehenden Kämpfen zur Seite stehen sollten. Dies alles musste hinter dem Rücken des Königs geschehen, denn dieser ward schon lange gefangen von den Eingebungen eines zwielichten Beraters...

Theomar, ein Waffenmeister Rohans sollte diese kleine Gruppe anführen, doch nicht er allein sollte in die Fremde ziehen. Yathwyn die Bardin des Dorfes und Frau Theomars schloss sich ihrem Mann an. Weitere Recken wie Eodreth wurden berufen mir ihrer Kraft und ihrem Rat der Gruppe zu helfen. Unter ihrer Führung sammelten sich viele Junge Krieger. Eophain der Rüstungsschmied begleitete die kleine Truppe, ebenso Balwin der der Gruppe mit den Klängen seiner Laute erfreute, Ethoric ein Hauptmann aus dem Westteil des Reiches sowie Beoring ein junger Streiter von der Westfurt.

Doch schon dort begann etwas was man damals nicht vorhersehen konnte. Avegar ein Alter Hauptmann Gondors schloss sich den Reitern an. Zwar waren die Völker Rohans und Gondors Verbündete, doch lang war es her, dass sich beide unter einem Banner vereinten. So beherbergten die Reiter schon mit der Gründung ihrer Kampftruppe Männer aus anderen Ländern bei sich. Avegar sollte nicht der letzte sein....

Eine gefährliche und lange Reise lag vor den Reitern. Waren sie zahlenmässig stark genug? Genug des Volkes um sicher nach Bruchtal zu kommen? Die Zeit würde diese Fragen beantworten...

Kapitel 2 - Der Beginn einer Langen Reise

Nun kam die Zeit des Aufbruches. Nachdem sie sich in Edoras gesammelt hatten zogen die Reiter gemeinsam gen Westen hin zur Westfurt, um dann an Isengard vorbei über die Dunlande gen Norden zu reiten. Bruchtal war das Ziel.

Noch niemand war soweit gen Norden geritten. Zwar war den Anführern das Dunland bekannt, aber weiter waren auch sie noch nie gewesen. Zudem zersplitterten die Reiter. Beoring blieb einige Zeit zurück und musste den Reitern nachreisen, und auch Avegar verliess für kurze Zeit die Reiter um Kunde gen Gondor zu entsenden.

Die Reise ward somit nicht nur lang und entbehrungsreich, sondern der erste Test für die noch junge Gemeinschaft. Wilde Dunländer mussten bezwungen werden, und nicht selten mussten die Reiter vor übermächtigen Feinden fliehen. Nach einer langen Reise die geprägt war von Mühsal, und schweren Entbehrungen erreichten sie endlich die Heimat des Halbelben Elrond.

Bruchtal!

Als sie das Tal der Elben erreichten, waren sie von seiner Schönheit beeindruckt. Grüne, saftige Wiesen, wunderschöne Hochgewachsene Bäume. Klares, sauberes Wasser und Brücken, die von der Bauart nicht hätten schöner sein können. Auch die Gebäude waren mit einer ganz eigenen Art errichtet worden. So etwas hatte noch kein Streiter der Mark zuvor gesehen. Selbst Theomar der in seinem Leben schon weit gereist war, und schon die Stadt Minas Tirith bewundern durfte war beeindurckt.

Die Reiter wurden herzlich empfangen. Die Elben zeigten ihre Gastfreundschaft und versorgten die Wunden der Gemeinschaft. Für kurze Zeit schien die Last der Stunde von der Reiterschar abgefallen zu sein..... doch auch hier waren die Neuigkeiten düster. Ein Schatten hatte sich im Norden erhoben. Mehr noch, der Norden war offenbar wieder fest in den Händen der dunklen Kräfte.

Elrond, der Herr über Bruchtal, erkannte den Nutzen der Reiter für den Norden. Die Elben alleine waren zu wenige um den Norden zu befrieden. Daher hatte er eine Aufgabe für sie. Weiter nach Westen sollten sie ziehen, in Richtung Bree. Die Menschen dort bräuchten Hilfe, denn Orks, Bilwisse und andere schreckliche Wesen trieben dort ihr Unwesen. Theomar erkannte die Möglichkeit das Volk der Breelande für sich zu gewinen und willigte daher ein. In dieser Dunklen Stunde mussten sich die Menschen aufeinander verlassen.... und nicht nur sie, mussten zusammenstehen!

Den die Schar erhielt in Bruchtal weitere Mitstreiter. Zum einen Maegfalas ein Elb alter Tage. Er sollte als Ortskundiger die Reiter unterstützen. Auch ein Zwerg, Thuorin, schloss sich den Reitern an. Er wollte mit ihnen gen Westen ziehen, da ihn seine Geschäfte auf den selben Weg führte. Zudem murmelte er immer wieder etwas über Zwerge die den Menschen viel eher helfen könnten.

Einige wenige Tage blieben sie noch in Bruchtal um sich auszuruhen, doch nun war es an der Zeit die Sicherheit des Tales zu verlassen und weiter gen Bree zu ziehen. Avegar war wieder zur Schar gestossen, doch auf Beoring wollte man nicht mehr warten. Ihm lies man eine Botschaft zurück, dass sich die Reiter in Bree wieder vereinen sollten.

Der Weg nach Westen führte sie durch unwirtliche Landschaften. Nur durch die Führung ihres neues Elben Freundes Maegfalas gelangten sie sicher nach Bree. Dort angekommen hörten sie viele Gerüchte der Armeen Angmars und vieler weiterer Gefahren die im Norden lauerten. Mit Bestürzung mussten die Reiter einsehen das sie viel zu schwach waren um all diesen Gegner alleine entgegenzutreten. Schliesslich war man nur eine kleine Schar und gegen die Massen an Gegnern zum Untergang verdammt. Die Rohirim brauchten hilfe von Ortskundigen und anderen Streitern die ihnen im Kampf gegen Angmar zur Seite stehen wollten.

So beschloss Theomar einen Rat der Reiter einzuberufen. Seine engsten Freunde und Verbündeten sollten sich mit ihm Gedanken machen was zu tun ist. Zuerst zogen sich Theomar, Yathwyn und Eodreth zu Beratungen zurück. Nach kurzer Zeit wurde auch Avegar in den Rat der Reiter berufen. Eine Neuigkeit die für viel Wirbel sorgte, den nun war ein Mann aus Gondor in einer Führungspostion bei den Reitern!

Doch noch grössere und schwerwiegendere Entscheidungen wurden getroffen. Vor allem kam der Rat zu einer wichtigen Erkenntnis: Alle freien Völker Mittelerdes mussten sich gegen ihre Feinde zusammentun. Menschen, Elben, Zwerge und selbst die merkwürdigen Wesen genannt Hobbits, würden bei den Reitern ihr neues Zuhause finden, um gemeinsam gegen die Feinde die alle bedrohten anzutreten.

So kam es also, dass von nun an jedes der Freien Völker unter dem Banner der Reitern von Rohan kämpfen konnte. Die Reiter übernahmen damit eine neue Aufgabe, die eigentlich so nie vorgesehen war. Und nur kurze Zeit später stiessen die ersten Rekruten zu den Reitern.

Der Kampf gegen Angmar und seiner Schergen, schien nun nicht mehr Hoffnungslos.....